Tolle Messenger-App: Telegram

Vor ein paar Wochen habe ich eine neue Chat-App entdeckt, die mich nun täglich mit neuen Pornobildern oder auch Clips versorgt. Die App heißt „Telegram“ und prinzipiell funktioniert sie wie Whatsapp. Es gab schon Zeiten, da war ich in verschiedenen Whatsapp-Gruppen, die ich online gefunden habe, in denen auch Bilder etc. ausgetauscht wurden. Doch das hatte meiner Meinung nach zwei Nachteile: Zum einen gab es da häufig Videoanrufe und wenn du dein Handy irgendwo rumliegen hast und plötzlich ein Fremder einen Videoanruf tätigen möchte, fragen dich die Personen, die dabei sind, wer dieser Anrufer ist. Zum anderen ist es bei mir jedenfalls so, dass ich manchmal anderen Leuten  Whatsapp-Nachrichten zeigen möchte – gerade wenn man lustige Bilder oder so was zugeschickt bekommt. Und wenn jemand neben mir sitzt und ich gehe in Whatsapp und dann dort lauter Gruppen mit sexuellem Titel oder sogar Profilbild sind, könnte das komisch wirken.

Telegram benutze ich aber nicht mit Freunden oder so, sodass da tatsächlich nur meine Sex-Kontakte drin sind. Meist sind das auch Gruppen, in denen (zum Teil auch private) Fotos und Videos herumgeschickt werden. Diese App habe ich auf lautlos und stumm gesetzt, sodass ich keine Benachrichtigungen im Display angezeigt bekomme. So sehe ich tatsächlich nur dann etwas, wenn ich die App öffne. Und das tue ich nicht im Beisein von anderen Menschen.

Im Internet findet man zig Gruppen zu allen möglichen Themen und Fetischen, sodass man bei dieser App voll auf die Kosten kommt. Zudem speichern sich die Fotos und Videos nicht in deiner Galerie, so wie es bei Whatsapp der Fall ist. Das heißt, du kannst alle Dateien einfach öffnen und müsst sie dann nicht wieder in der Galerie löschen. Auch das finde ich praktisch. So gesehen kann ich diese App nur empfehlen.

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Einen guten Freund meiner besten Freundin im Sexkino getroffen

Neulich war ich wie so oft im Erotiksupermarkt in Frankfurt. Dort im Sexkino habe ich dann jemanden getroffen, mit dem ich nicht gerechnet habe. Doch alles von Anfang an.

Es war ein Nachmittag, an dem nicht viel los war. Bis auf mich waren vielleicht drei oder vier alte Herren in dem Kino. Das frustierte und langweilte mich. Ich habe nichts gegen ältere Herren, wenn sie gepflegt aussehen. Aber wenn das so dicke alte Männer sind, die augenscheinlich ihr Hemd die letzten zwei Wochen nicht gewechselt haben und kaum laufen können, dann turnt mich das ehrlich gesagt total ab. Gerade diese Männer machen sich aber auch dann immer an mich ran und hoffen – gerade wenn es nicht so voll ist – dass ich mich erbarme und ihnen einen blase oder so.

Deshalb saß ich da und spielte ausnahmsweise nicht an mir herum, damit ich nicht den Augenschein erweckte, ich stelle mich zur Verfügung. Dann irgendwann kam ein Herr um die Mitte Vierzig herein. Er kam mir echt bekannt vor, aber ich konnte nicht zuordnen, woher. Also ging ich davon aus, dass ich ihn wahrscheinlich dort schön öfter gesehen hatte.

Hier muss ich erwähnen, dass ich bei der Tür zum kleinen Hinterzimmer saß. Der neue Gast sah sich um und merkte ebenfall schnell, dass wohl ich der Jüngste im Kino und somit der Attraktivste war. Er stellte sich in die Tür und fing an, seinen Schwanz aus der Hose zu holen und zu wichsen. Mir gefiel, was ich sah, sodass ich nach dem Schwanz griff und ihm einen bließ. Der Mann wollte aber lieber nach hinten gehen (viele Männer mögen es nicht, etwas vor anderen zu tun). So waren wir dann im Hinterzimmer.

Dort vergnügten wir uns eine Weile lang, bis ein sehr dicker alter Mann sich zu uns stellte und sich komplett nackt auszog. Das war meinem Sexpartner wohl dann auch nicht geheuer und so brach er ab und ging weg.

Ich setzte mich dann wieder auf die Couch im großen Kino und holte mein Handy raus. Das mache ich häufig, wenn ich mich dort langweile. Und da hatte ich eine Nachricht von meiner besten Freundin. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich hatte den Mann schon einmal bei Geburtstagen meiner besten Freundin gesehen. Ich rief Facebook auf und ging ihre Freundesliste durch. Tatsächlich hatte ich den Mann unter ihren Freundin gefunden. Ich war völlig perplex, weil ich von ihm wusste, dass er verheiratet ist und vor kurzem ein Baby bekommen hat.

Aber so kann es gehen. Ich weiß nicht, ob er mich erkannt hatte. So im Nachhinein hätte ich gerne mehr mit ihm gesprochen. Vielleicht hätte man sich dann auch öfter mal sehen können. Ich bin jetzt auch am Überlegen, ob ich ihm eine Freundschaftsanfrage auf Facebook schicke. Andererseits möchte ich nicht, dass er den Eindruck bekommt, ich würde dieses „Treffen“ nicht diskret behandeln. Daher lasse ich es wahrscheinlich und hoffe darauf, dass er mal wieder dort auftaucht.

Die Video-Chat-App Holla

Das bin NICHT ich!

Seit ein paar Wochen habe ich eine ganz tolle App für mich entdeckt: Holla. Diese App ist wie chatroulettte. Das heißt, man wird mit einem zufälligen Chatpartner per Videochat verbunden und kann mit diesem dann reden.

Dabei sind einige darunter, die direkt ihren Penis in die Kamera halten – meist für Frauen. Das finde ich dann nicht so reizvoll. Mich reizt es eher, in ein Gespräch mit einem Mann zu kommen. Und wenn daraus dann heiße Cam-Action entsteht, bin ich nicht abgeneigt.

Was ich da schon für Typen getroffen habe, ist unglaublich – unglaublich heiß. Einmal habe ich mich mit einem heterosexuellen Mann stundenlang unterhalten. Er erzählte mir, dass er früher einmal „professionell“ vor der Cam gewichst hat. Er war bei einem von vielen Bezahlservices und hat sich meist für Damen, abr auch für Herren, vor der Kamera selbst befriedigt. Wir kamen auch irgendwann zu dem Thema, wie man seinen Schwanz perfekt vor der Kamera in Szene setzt und haben uns auch gegenseitig unsere Schwänze gezeigt. Das lustige am Ende war, dass wir beide aus dem selben Örtchen herstammen und demnach auch gemeinsame Bekannte haben. Das war ein riesiger Zufall.

Ein anderes Mal habe ich mit ein paar jungen Männern gesprochen, die schon ziemlich angetrunken waren. Als ich denen erzählt habe, dass ich schwul bin, wurden sie neugierig. Sie waren alle Drei hetero, aber so besoffen, dass sie irgendwann ihren Schwanz zeigten und mich gefragt haben, ob er mir gefällt. Sie wichsten ihn sogar voreinander. Leider haben sie sich gegenseitig nicht angefasst.

Aber mein größtes Highlight war ein Typ, der mir erzählte, dass er regelmäßig in den Swingerclub geht. Er war hetero und ich fragte ihn wie er dazu kam. Da erzählte er mir tatsächlich, dass seine Eltern Stammkunden dort waren und er von ihnen dort eingeführt wurde. Das fand ich schon krass. Ich hakte nach, ob er denn dann auch seinen Eltern beim Sex zugeschaut habe und sie ihm. Das bejahte er. Auch wenn er mir seinen Schwanz nicht zeigte, wurde ich dabei richtig geil. Es ging soweit, dass er sogar zugab, seine Mutter öfter gefickt zu haben. Er hatte richtige Orgien mit seinen Eltern. Solche Sachen gibt es in Deutschland!

Vielleicht hast du nun Interesse an dieser App. Dann lade sie dir doch kostenlos runter. Villeicht sehen wir uns ja mal beim Videochat! 😉

Euer queerbunter Blogger

Videoaufnahmen im Sexkino

Jetzt ist schon wieder fast drei Wochen hier nichts passiert. Das tut mir schrecklich leid, aber ich hatte absolut keine Idee für einen Beitrag. Aber das hat sich jetzt geändert.

Heute möchte ich von meinen letzten Erfahrungen im Sexkino berichten. Wie ihr ja wisst, besitze ich ein paar Aufnahmen von mir, wie ich mit meinem Freund oder auch anderen Sex habe. Nun ist es manchmal im Sexkino so, dass tote Hose herrscht. Entweder die Leute sind total hetero oder sie haben Angst, mich anzusprechen. Jetzt setzte ich mich manchmal neben Männern und schaue mir meine eigenen Videos auf dem Handy an – natürlich immer so, dass mein Sitznachbar einen Blick darauf riskieren kann.

So ist es nicht selten passiert, dass die Leute neugierig wurden und unbedingt meine Videos mitansehen wollten. Daraus sind echt heiße Aktionen entstanden. Zweimal war es jetzt sogar so, dass Männer sich dann auch filmen lassen wollten. Und das ist extrem geil. Jetzt habe ich Videos von mir und zwei Typen, wie ich ihnen genüsslich einen blase. Der eine davon war zwar ein älterer Herr, sah aber blendend aus und hatte einen echt großen Schwanz.

Das ist genial! Ich könnte jetzt richtig zum Sammler werden. Bei beiden war es leider der Fall, dass sie ihr Gesicht nicht auf den Aufnahmen haben wollten. Aber vielleicht finde ich ja noch Typen, die das mitmachen. Ich würde mich freuen.

Hast du schon derartige Erfahrungen gemacht? Schreib mir! 🙂

Euer queerbunter Blogger (diese Abschlussgrußworte möchte wieder einfügen)

Queerbunt auf Instagram

Auf Instagram findet man immer geile Typen, die entweder sehr geile Bilder von sich hochladen (die leider sehr oft gemeldet und dann gelöscht werden), aber neuerdings auch gerne mal eine erotische Instagramstory posten oder sich sogar live auf Instagram präsentieren.

Dies ist ein Grund, warum ich mir dachte, dass der Blog auch auf Instagram vertreten sein sollte. Ein anderer ist natürlich die Reichweite. Wer guckt schon regelmäßig auf einem Blog vorbei? Auf Instagram hat man gleich alles auf einem Blick. Wer mir also dort folgt, ist quasi immer auf dem neusten Stand oder wird hin und wieder daran erinnert, auf meinem Blog vorbeizuschauen.

Bisher ist auf meinem Profil noch nicht viel los und ich habe noch nicht viele Bilder hochgeladen, aber vielleicht werde ich hin und wieder ebenfalls live online gehen oder eine Story posten. Daher lohnt es sich schon allein deswegden, meinem Profil zu folgen. Es kostet ja auch nichts.

Bei Instagram findet man mich übrigens unter „queerbuntblog„.

Gehe ich zum Christopher-Street-Day?

Jedes Jahr ist es soweit: In vielen deutschen Städten findet der Christopher-Street-Day statt, welcher eigentlich über mehrere Tage geht. Es gibt verhäuft Veranstaltungen für Homosexuelle und sogar eine Demo, die wie eine Parade durch die Stadt verläuft.

An diesen Tagen spürt man eine besondere Freiheit. Man sieht es schon, wenn man auf die Straßen geht: Plötzlich trauen sich homosexuelle Paare Hand in Hand zu laufen, Männer tragen Kleider und sind geschminkt oder trauen sich in vollkommender Ledermontur vor die Tür, man sieht viel nackte Haut und die Stimmung ist ausgelassen. Das macht sehr viel Spaß.

Außerdem wird neben dem Feiern auch informiert, was ich für wichtig halte. Ein bisschen blöd finde ich nur, dass diese „Ausgelassenheit“ ein paar Menschen verschreckt. Und das kann ich teilweise sehr gut nachvollziehen. Beispielsweise ging ich dieses Jahr an einem Stand vorbei, an dem man Latexwäsche kaufen konnte. Das ist ja noch nicht mal so schlimm. Schlimm fand ich auch nicht, dass die Verkäufer nur in Unterwäsche da herumliefen, denn im Schwimmbad sieht man teilweise weniger Stoff. Doch ich kann es verstehen, wenn Familien mit kleinen Kindern das Gelände um den CSD meiden, wenn an so einem Stand megagroße Dildos verkauft werden und ein riesiger Latexschwanz am Zelt hängt. Das hätte mich als Kind wahrscheinlich auch verstört.

Aber ansonsten finde ich es immer wieder schön, an diesen Tagen rauszugehen und zu feiern. Ich war dieses Jahr auch dann abends in einer Disko und ich muss zugeben, dass auch die sexuelle Spannung auf dem Höhepunkt war. So hat sich ein hübsche junger Mann am Pissoir auf der Toilette schön einen runter geholt. Und er hatte einen sehr großen Schwanz. Das hat mich gefreut. Ansonsten muss ich sagen, dass ich wirklich meinen Spaß hatte und freue mich auch im nächsten Jahr auf den CSD. Das Gute ist: Man kann theoretisch mehrere Städte besuchen und dort den CSD feiern, weil er überall an einem anderen Wochenende stattfindet.

[Kurzgeschichte] Party mit dem besten Freund

Mein bester Kumpel Marik hatte eine echt bescheuerte Idee, wie ich anfangs dachte. Er ist der totale Frauenheld und wollte unbedingt wieder ein Mädel klarmachen. Das ist aber nicht so einfach. Meistens sind die Mädchen in den Clubs so abwehrend. Tanzen geht noch, aber sobald man ihnen näher kommen will, lassen sie einen ablitzen. Also hatte Marik DEN Einfall des Jahrtausends:

„Kevin, mein Freund, lass uns in einen Schwulenclub gehen!“

„Wie bitte?“, entgegnete ich ihm irritiert. Ich dachte, ich hätte nicht recht gehört.

„Du hast mich schon verstanden. Lass uns in einen Club für Schwule gehen. Die bringen nämlich meist ihre besten Freundinnen mit.“

„Die nicht lesbisch sind“, ergänzte ich.

„Richtig! Und wenn die Mädels denken, wir seien schwul, kommen wir an sie ran.“

Ich hielt das für eine außerordentlich dumme Idee, denn ich glaubte nicht daran, dass das klappen würde. Aber ich ließ mich darauf ein. Mein Kumpel Marik war so euphorisiert, dass er mich überzeugt hatte. Und so trafen wir uns an einem Freitagabend bei mir zuhause und überlegten, was wir anziehen sollten.

„Wir müssen richtig schwul aussehen“, sagte mein Kumpel. „So mit Regenbogenfahne und so“, scherzte er. Er wusste, dass ich so etwas nicht besaß.

Wir durchforsteten meinen Kleiderschrank und das einzig Schwule, was ich fand, war ein altes Ed-Hardy-Shirt mit glitzerndem Totenkopf. Das krallte sich Marik sofort. Aber mehr gab mein Schrank einfach nicht her.

„Lass uns doch mal bei deiner Schwester nachscchauen“, schlug mein Kumpel vor. Ich schüttelte den Kopf, aber da zog er mich schon aus dem Zimmer und nur wenige Sekunden später standen wir vor Maries Kleiderschrank. Zum Glück war sie gerade bei einer Freundin, sonst hätte sie mich umgebracht. Sie war meine Zwillingsschwester und daher ging das mit den Klamotten. Was bei ihr locker am Körper lag, würde bei mir knalleng ansitzen – also perfekt für die Schwulendisko.

„Das ist super!“, freute sich Marik. Er kramte eine neonpinke Leggins aus dem Schrank.

„Was?“, rief ich irritiert. „Das ziehe ich niemals an!“

Doch auch hier hatte ich keine Wahl. Einen Moment später stand ich mit freiem Oberkörper und einer sehr engen pinken Leggins vor dem Spiegel.

„Das geht nicht“, sagte Marik und ich atmete erleichtert auf. Doch er sprach weiter. „Man sieht deine Boxershorts durch. Sie zerstört die Optik. Du darfst nichts drunter tragen.“

„Nein!“, lehnte ich vehement und lautstark ab. Doch Marik ließ nicht locker. Und so stand ich dann wieder mit der Leggins da, nur dieses Mal zerkrumpelte meine Unterhose nichts. Aber dafür zeichnete sich mein Penis deutlich ab.

„So kann ich doch nicht gehen“, jammerte ich.

„Doch! Gerade so! Die Mädels werden auf dich abfahren, wenn sie dein Ding so sehen. Du hast doch nichts zu verstecken. Der ist doch groß.“

Schließlich blieb ich so und zog lediglich noch ein weißes, ärmeloses Shirt mit weitem V-Ausschnitt darüber. Dieses war nämlich etwas länger und verdeckte meinen Schritt ein wenig. Marik zog sich eine Röhrenjeans meiner Schwester an, die so eng anlag, dass sie zu platzen drohte, falls er sich bücken würde. Danach besahen wir uns im Spiegel. Wir sahen echt schwul aus. Da wir beide recht schmal gebaut waren, wirkten wir ziemlich androgyn. Marik hatte zudem schulterlange, dunkle Haare. Das verstärkte es. Ich hatte eine blonde Kurzhaarfrisur, beschloss aber, sie mit etwas Gel zu bändigen und ziemlich brav zu frisieren. Ich machte einen Seitenscheitel hinein und schon sah ich echt aus wie das schwule Mitglied einer Boyband.

Und so zogen wir dann wirklich los. Wir nahmen natürlich ein Taxi, damit wir nicht auf offener Straße gesehen wurden. Der Taxifahrer schaute schräg, aber sagte nichts. Dann ging es in den Club. Es war rappelvoll und es waren fast nur Männer da. Die Jungs drehten sich nach uns um, was Marik zu genießen schien. Mir war mulmig zumute. Wir zwängten uns durch die Menge und ich glaubte sogar, dass mir ein Typ an den Hintern grabschte.

Wir bestellten was zu trinken und fingen zu tanzen an. Es dauerte nicht lang, bis Marik eine hübsche Frau entdeckte, die mit anderen Schwulen ausgelassen feierte. Allerdings war diese Frau definitiv schon über 30 und demnach über zehn Jahre älter als wir.

„Die schnappen wir uns“, sagte Marik, der sie perfekt fand, was wohl daran lag, dass sie Riesenmöpse hatte. Marik war unverbesserlich und sehr schwanzgesteuert. Also tanzten wir uns näher an die Dame heran.

Und es klappte tatsächlich. Die Frau sprach uns an:

„Ihr seid ja ein süßes Pärchen“, rief sie laut, um die Musik zu übertönen. Marik schaute mich gespielt verliebt an und ich hätte beinahe mit den Augen gerollt.

Das Eis war gebrochen. Wir schlossen uns ihr und ihren schwulen Freunden an, tanzten ausgelassen und Marik sorgte dafür, dass unsere Gläser nie leer waren. Ein paar Stunden später waren wir hackedicht. Marik fragte die Frau, deren Name wohl Agneta war, ob wir kurz draußen frische Luft schnappen wollten. Agneta stimmte zu und so verließen wir zu dritt den Club.

„Bist du auch lesbisch?“, fragte Marik sie geradeheraus und ohne Umschweife.

„Nein“, lallte sie, „ich hab nur meine Freunde hierher begleitet. Ich stehe auf Schwänze wie ihr.“ Die beiden lachten lautstark los. „Ihr seid echt süß“, fuhr sie fort. „Würdet ihr euch bitte mal ein Küsschen für mich geben. Ich find das so süß.“

Marik und ich schauten uns schockiert an. Was sollten wir nur tun. Wir hielten kurz inne und dann kam mir mein Kumpel aber mit dem Gesicht näher. Ich wusste nicht, was ich tun sollte und da gab er mir tatsächlich einen Schmatzer auf dem Mund. Er dauerte nur kurz, aber ich fühlte mich ziemlich komisch dabei.

„Wie süüüüüß“, rief Agneta.

„Danke“, sagte Marik. „Aber du bekommst jetzt auch ein Küsschen.“ Und das tat er dann auch. Agneta kicherte und gluckste und freute sich darüber. Marik lachte auch und sprach: „Das war mein erster Kuss mit einer Frau.“

Was ein Lügner er doch sein konnte.

„Ehrlich?“, hakte Agneta nach. „Du hast noch nie eine Frau geküsst.“

„Ja“, sagte er gespielt mitleiderregend. „Stell dir vor, ich habe auch noch nie mit einer Frau geschlafen.“

„Oje“, sprach sie übertrieben schockiert. „Das solltet ihr unbedingt mal ausprobiert haben.“

Marik schaute mich an und sagte: „Was meinst du, Schatz? Sollten wir das mal ausprobieren?“

Ich schaute irritiert drein und sagte zögerlich nur: „Ja, un- unbedingt!“

„Toll“, rief Agneta. „Dann seid ihr bei mir an der richtigen Adresse. Ich zeig euch, wie es geht.“

Und das meinte sie total ernst. Plötzlich fuhren wir mit dem Taxi in ihre Wohnung. Dort tranken wir dann noch ein Glas Wein. Ich wusste nicht, was ich davon halten sollte.

„Und ihr wollt wirklich mal mit einer Frau schlafen?“, wollte Agneta interessiert wissen.

Marik setzte sein charmantestes Lächeln auf, stand auf, setzte sich neben Agneta und fing an, sie zu küssen. Aber so richtig. Mit Zunge. Agneta stieg voll drauf ein. Der Kuss dauerte eine gefühlte Ewigkeit. Dann schaute sie zu mir rüber und winkte mich mit ihrem Zeigefinger zu sich. Ich stand ebenfalls auf, setzte mich neben sie auf die andere Seite und da küssten wir uns ebenfalls.

Marik zog ihr währenddessen das Top herunter und massierte ihre Brüste. Langsam tat sich bei mir was in der Hose. Agneta zögerte auch nicht, fuhr mit ihrer Hand an meiner Brust hinunter, an meinem Bauch vorbei und landete schließlich auf meiner Leggins. Sie knetete meinen Schwanz, der plötzlich steif wurde und aus der Hose ragte. Agneta war sichtlich von meinen 18 cm beeindruckt. Marik deutete mit seinem Daumen und einem Zwinkern an, dass es genauso lief, wie er sich erhofft hatte.

Agneta beugte sich nun über mich und bließ mir einen. Währendessen befreite sich Marik aus seinen Klamotten. Nun stand er nackt vor uns und ich sah, dass er ebenfalls einen beachtlichen Harten hatte. Er war nicht ganz so groß wie meiner, aber etwas dicker und leicht nach rechts gebeugt. Er wichste ihn sich kurz und mich turnte das sogar etwas an. Ich hatte meinen besten Freund noch nie so gesehen, obwohl wir schon jahrelang befreundet waren.

Dann half er Agneta aus ihrem Kleid. Sie zog sich ganz nackt aus und legte sich quer auf die Couch. So konnte sie mir weiterhin einen blasen und sich gleichzeitig unten herum von Marik verwöhnen lassen. Zunächst fingerte er sie, bis er sie schließlich mit dem Mund befriedigte. Sie stöhnte lustvoll auf, was mich noch mehr erregte. Ich massierte ihre Brüste liebevoll. Irgendwann drehte sie sich herum und nun bließ sie Mariks Schwanz. Ich war nun an der Reihe, sie zu fingern. Ich war so geil, dass ich an meine Jackentasche ging und ein Kondom herausholte. Ich zog es mir über und stieg dann über Agneta. Schließlich drang ich in sie ein und sie stöhnte vor Glück. Ich war so über sie gebeugt, dass ich nur wenige Zentimeter von ihrem Gesicht entfernt war, während sie weiterhin Mariks Schwanz lutschte.

Plötzlich hielt sie inne, nahm Mariks Penis in die Hand und hielt ihn mir hin. Ich stoppte sofort. Und Marik verkrampfte ebenfalls. Da wurde Agneta misstrauisch:

„Was ist los? Willst du deinem Freund keinen blasen? Ich würde das so gerne sehen. Das turnt mich total an.“

Ich schaute Marik an und er zuckte mit den Schultern. Dann schaute ich auf den Penis, der direkt vor meinem Mund war und schaute wieder zu Marik. Er nickte schließlich so, als ob ich es ruhig machen sollte. Das ging mir etwas zu weit und ich wusste nicht, was ich tun sollte. Da erhob sich Marik und kniete sich auf der Couch direkt vor mich hin. Er streichelte liebevoll meinen Kopf und sagte: „Komm schon!“

Und da ließ ich mich mal wieder überreden. Ich nahm tatsächlich seinen Schwanz in den Mund und lutschte ihn. Zum ersten Mal hatte ich einen Penis im Maul und ich wusste erst nicht so recht, was ich machen sollte. Da drückte Marik meinen Kopf noch näher zu sich und sein Teil verschwand fast ganz in meinem Rachen. Ich musste würgen und zog meinen Kopf schnell wieder zurück. Dann wiederholte ich die Bewegegung und bließ meinem Kumpel, was das Zeug hielt. Er stöhnte und so bemerkte ich, dass es ihm zu gefallen schien. Gleichzeitig fickte ich Agneta weiterhin und sie lutschte seine Eier.

Einen Augenblick später stand Marik auf und ging hinter uns. Er beugte sich unter Agneta, um sie zu lecken, während mein Schwanz noch in ihr drin war. Da merkte ich, dass er meine Eier ebenfalls leckte. Plötzlich spürte ich seinen Fingr zwischen den Eiern und meinem Arschloch. Er massierte meinen Damm und dieses Gefühl kannte ich bisher noch nicht. Nun stöhnte ich ebenfalls sehr laut und atmete schwer. So ein geiles Erlebnis hatte ich noch nie. Mir drohte der baldige Ausbruch. Ich war kurz vorm Abspritzen. Das merkte Marik. Er holte meinen Schwanz mit der Hand aus Agnetas Fotze, wichste ihn weiter. Ich wusste nicht, was er vorhatte, aber ich ließ es zu. Dann nahm er das Kondom herunter und tatsächlich bließ mir mein Freund einen.

Mir schien er sehr geübt und ich war total verwundert darüber. Ich schrie:

„Ich komme! Ich komme!“

Doch Marik behielt seinen Mund um meinen Schwanz. Und so spritzte ich direkt in seinen Rachen. Er leckte anschließend gekonnt meinen Schwanz ab. Ich war total perplex.

„Geil!“, kommentierte das Agneta. Dann fuhr sie fort und bließ Marik einen. Ich musste ihn total verwirrt angesehen haben, sodass er mit seinem Gesicht näher an meines heranging und mich leidenschaftlich küsste. Zum ersten Mal küsste ich einen Jungen mit der Zunge. Das war ebenfalls ein ganz außergwöhnliches Gefühl für mich. Er umarmte mich, streichelte mich und schließlich tat ich es ihm gleich, während Agneta weiterhin seinen Schwanz bließ.

Dann konnte ich nicht mehr an mich halten und küsste seinen Hals ab, dann seine Brust, seinen Bauch und schließlich war ich bei Agneta angekommen und half ihr, seinen Schwanz zu lecken. Auch Marik konnte nicht mehr an sich halten und spritzte direkt über unsere Gesichter. Ich bekam auch etwas in den Mund und so schmeckte ich ebenfalls zum ersten Mal den bitteren Geschmack von Sperma.

Da wir beide abgespritzt hatten, beendete Agneta das Spiel. Sie hatte den Reiz verloren. Marik und ich verschwanden kurz um Bad, wo wir uns frisch machten. Dabei sprachen wir nicht, aber Marik grinste mich unentwegt an. Dann zogen wir uns an und verließen Agnetas Wohnung.

Und was soll ich sagen? Seit diesem Vorfall treiben es Marik und ich regelmäßig und ohen Frauen. Er gestand mir, bisexuell zu sein und so war ich es wohl auch. Wir beiden hatten immer sehr viel Spaß miteinander und noch weitere viele erste Male. Als er zum ersten Mal seinen Schwanz in meinen Arsch rammte, tat es weh, aber danach wollte ich nie wieder ohne Schwanz im Arsch sein.

Ehe für alle

Die Abstimmung liegt nun schon ein paar Wochen zurück, aber das Gesetz tritt ja erst im Oktober in Kraft. Deshalb dachte ich mir, ich kann mich noch jetzt darüber ein bisschen auslassen.

Ich freue mich sehr darüber, dass es in Deutschland endlich soweit ist. Lesben und Schwule dürfen nun vor das Altar treten und sich das Ja-Wort geben. Meiner Meinung nach war das schon lange überfällig und mir geht es einfach nicht in mein Hirn rein, dass wir in diesem Punkt noch so rückständig sind. Als es zu dieser Abstimmung kam, gab es einige bösartige Stimmen – vor allem im Internet – die mich sehr aufregten. Dass unsere Bundeskanzlerin Angie sich in dieser Hinsicht ebenfalls nicht gerade für die sogenannte „Homoehe“ ausgesprochen hat, tat ihr übriges. Als Vorbildfunktion hat sie meiner Ansicht nach völlig versagt und mal ganz platt ausgedrückt: Wenn sie das Staatsoberhaupt schon dagegen sträubt, was sollen dann erst die „kleinen Menschen“ unter uns sagen. Gerade bei Kindern, die gerne einfach alles unüberlegt nachplappern, war dies gefundenes Fressen. Zum Glück hat die Vernunft gesiegt und die Überzahl der Abstimmenden haben das Richtige gemacht.

Jetzt wird trotzdem noch weiter diskutiert. Am meisten regen mich dann unberechtigte und unbegründete Anschuldigungen und „Sorgen“ auf. So gibt es Stimmen, die davor angeblich Angst haben, dass man bald Gegenstände oder Tiere heiraten darf. Bei so einem Denken kann ich nur den Kopf schütteln. Sind diese Menschen denn dumm oder tun sie nur so? Mann kann doch die Ehe zwischen zwei sich liebender Menschen nicht mit einer Ehe zwischen einem Menschen und einem Bügeleisen vergleichen. Sind homosexuelle Menschen etwa Tiere oder Gegenstände? Was soll das?

Ein Universitätsprofessor soll ja behauptet haben, dass dadurch Kindesmissbräuche steigen werden. Wie bitte? Heißt das, homosexuelle Paare, die Kinder adoptieren, würden eher Kinder missbrauchen als heterosexuelle Paare? Also ich bestreite das! Es ist doch schon längst wissenschaftlich bewiesen, dass Kindesmissbrauch zum größten Teil in der eigenen Familie stattfindet – und zwar meistens vom heterosexuellen Vater zu seiner Tochter. Ich bezweifle es, dass duch das Adoptionsrecht mehr Kinder missbraucht werden. Ich will es nicht komplett ausschließen, denn leider gibt es so etwas ja immer wieder. Ich bestreite aber, dass es etwas mit der Sexualität zu tun hat und ich bin der festen Überzeugung, dass die Zahl trotzdem weit unter der Zahl liegen wird, die es bei heterosexuellen Paaren mit Kindern geben wird.

Liebe ist etwas Schönes und sollte unterstützt werden. Es gibt keine Argumente, die gegen eine Liebe zwischen zwei Menschen jegliches Geschlechts sprechen. Dies ist ein weiterer Fortschritt auf dem Weg zur Normalität der Homosexualität. Es werden noch sehr, sehr viele Jahre ins Land gehen, bis Homosexualität nichts Ungewöhnliches mehr ist. Wahrscheinlich erlebe ich es nicht, aber es muss weiter gekämpft werden, damit Diskriminierung gestoppt wird.

Ungewollte Sommerpause – ich bin zurück!

Den ganzen Juli über habe ich mich hier nicht auf dem Blog gemeldet. Das hatte den Grund, dass ich keine Ideen für Beiträger hatte. Also musste ich zwangsläufig eine kleine Sommerpause einlegen. Das ist ja auch nicht schlimm, da ich viel zu tun hatte und gar nicht so richtig an den Blog denken konnte. Außerdem tut eine Pause gut. Wahrscheinlich interessiert es eh niemanden, da mein Blog ja nicht gerade von Lesern überrannt wird.

Heute feiert dieser Blog übrigens auch seinen Jahrestag. Ihn gibt es jetzt schon zwei Jahre. Anfangs war es noch ein wenig unkoordiniert und die Beiträge kamen sehr gehäuft und später dann garnicht mehr. Das hat sich dieses Jahr geändert und nun erscheinen Beiträge zumindest im wöchentlichen Abstand. Das ist doch mal ein Fortschritt, den ich beibehalten möchte. Mir müssen nur einige Themen einfallen. Daher würde ich mich über Themenvorschläge freuen. Also falls DU diesen Beitrag liest – HINTERLASSE MIR DOCH BITTE EINEN KOMMENTAR! ;-D

Webserie: Kuntergrau

Durch Zufall bin ich auf YouTube auf eine schwule Webserie gestoßen: Kuntergrau. Darin geht es um einen Freundeskreis von ein paar schwulen Jungs und ihren Problemen. Dabei werden alle typischen Themen und Klischees angesprochen. Beispielsweise ist einer der Protagonisten HIV positiv, der andere wurde von den Eltern verstoßen und der nächste ist unsterblich verliebt.

Bisher sind zwei Staffeln veröffentlich worden. Die erste Staffel hat fünf Folgen und die zweite vier. Jede Episode geht so um die zehn bis zwanzig Minuten. Ein paar bekannte Gesichter tauchen auch in kleinen Rollen auf. Zwar merkt man, dass die schauspielerischen Fähigkeiten noch sehr amateurhaft sind und auch insgesamt die Serie sehr unprofessionell wirkt, aber man muss bedenken, dass es sich hierbei um eine Low-Budget-Prodution handelt, die sich durch Crowdfunding finanziert.

Die Serie ist eher dramatisch, es gibt aber sehr viele erotische Momente, die schön anzusehen sind. Oft habe ich mir die Hände über den Kopf geschlagen, weil manche Geschehnisse einfach an den Haaren herbeigezogen sind. Aber wenn man eben nicht viel Spielraum hat, um die Handlung über eine längere Strecke aufrecht zu erhalten, muss vieles eben ganz schnell abgehandelt werden. Mir ist zudem aufgefallen, dass einige Szenen viel zu lang sind und die Dialoge dadurch langatmig werden. Aber ansonsten ist es eine echt nette Sache.

Wer nun neugierig geworden ist, kann ja mal auf der Website der Serie vorbeischauen: http://kuntergrau.net/